| Gipfeldaten
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| Watzmann |
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| Land: | Deutschland |
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| Region: | Berchtesgadener Alpen |
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| Gipfelhöhe: | 2713 über n.N. |
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| Routen: | 1 gefunden |
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Route Aufstieg:
| Startpunkt: | Au - Wimbachbrücke (634 m) |
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| Über: | Stubenalm |
| Über: | Mitterkaseralm |
| Über: | Falzalm |
| Über: | Watzmannhaus (1930 m) |
| Über: | Hocheck (2651 m) |
| Über: | Mittelspitze (2713 m) |
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| Zielpunkt: | Watzmann Südspitze (2712 m) |
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| Dauer Aufstieg: | >12 Std. |
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| Höhenmeter: | ca 2200 |
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Route Abstieg:
| Startpunkt: | Watzmann Südspitze (2712 m) |
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| Über: | Wimbachgrieshütte (1327 m) |
| Über: | Wimbachgriesweg |
| Über: | Wimbachschloss (937 m) |
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?tr> | Zielpunkt: | Au - Wimbachbrücke (634 m) |
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?tr> | Dauer Abstieg: | ca. 7 Std. |
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Besonderheiten Aufstieg:
| Ab Parkplatz geht es recht Steil auf gut ausgebautem Wanderweg (AV-WegNr.: 441) bis zur Mitterkaser Alm (bewirtschaftet). Von dort geht es in Serpentienen hinauf zur Falzalm. Wunderschöner Aussichtspunkt für Watzmannfrau (Kleiner Watzmann) und die Watzmannkinder. Über flachere Almböden gehts es dann zum teils steilen Aufsteig in Richtung Watzmannhaus.
Vom Watzmannhaus geht es zuerst wenig steil auf schorfigem Untergrund bis unter die Hocheckschulter.Nach überwältigung des Steilaufschwungs (gesichert mit Seil) geht es dann am Grat weiter bis zum Hocheck. Der Weg ist sehr gut Markiert und nicht zu verfehlen. Nach den zwei Gipfelkreuzen geht die Gratwanderung weiter zur Mittelspitze. |
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Besonderheiten Gipfel:
| Die Besonderheiten der drei Gipfel:
Hocheck verfügt über Zwei Gipfelkreuze und eine Schutzhütte. Wundervolle Aussicht über geschichtsträchtige Berge und Gipfel.
Die Mittelspitze hat eine ebenso tolle Aussicht auch auf den Kaisersee und Obersee. Hier ist der letzte Meter am Stein aufgebracht.
Die Südspitze hat Platz für einige Bergsteiger. Im Gipfelkreuz war allerdings bei unserer Begehung keine Glocke mehr im Kreuz.
Die Gipfelkreuze des Watzmanns sind seiner Erhabenheit und Grösse etwas klein ausgefallen - meiner Meinung nach. |
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Besonderheiten Abstieg:
| Schwerer, steiler Abstieg in das Wimbachgries. Dauerhaft sehr steil. Klettererfahrung, Trittsicherheit, Konzentrationsfähigkeit und Schwindelfreiheit unabdingbar von Nöten. Teilweise Klettern in Schwierigkeit I, Drahtseilsicherungen im obern Teil, Kettensicherungen im unteren Teil, teils glatter und rutschiger Fels, teils Geröllfelder. Gefahr durch Steinschlag. Erste Wasserstelle seit Watzmannhütte auf etwa 2060 m westlich unterhalb der Grasmulde des Schönfelds. |
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Tourenbeschreibung Teil1:
| Letztes Jahr mussten wir diese Tour noch verschieben, dieses Jahr hatten wir im Wetterbericht von Fön und zwei Tagen stabilen Wetters gehört, setzten uns ins Auto und auf ging`s ins Berchtesgadener Land. Nach etwa drei Stunden waren wir am Ziel unserer Reise. Au - Nähe Ramsu - Parkplatz Wimbachbrücke. Hier stellten wir das Auto ab und packten die Rucksäcke. Die ersten Meter gingen steil bergauf. Der Weg war hervorragend ausgezeichnet. Die ersten Schweißtropfen bildeten sich schon und der Rucksack wurde schon schwer, bevor wir an der Mitterkaseralm ankamen. Die Strecke bis hier ist ein wunderschöner Wanderweg mit weiten Kurven. Aber der Weg ist steil. Ich nahm mir für den Rest der Tour vor, die ebenen Stellen in Metern zu erfassen.
Auf der Mitterkaseralm gab es ein Stück Kuchen zur Stärkung. Der war sooooo lecker, das wir die Leiden bis dahin noch sehr leicht vergessen konnten. Der Weg wurde ab hier zu einem Bergpfad. Etwas Steil ging es ab hier in Serpentinen in Richtung Falzalm. Langsam machten uns die Bäume auch die Sicht auf den Fels des Watzmanns frei. An der Falzalm konnten wir die Aussicht auf den Kleinen Watzmann und die Kinderchen genießen. Wir können diesen Punkt zur Pause nur empfehlen. Schnell kamen wir hier in Gespräche mit anderen Bergsteigern. Wir sahen ein paar Kinder im Aufstieg an uns vorbeiziehen und wunderten uns über ein kleines unauffälliges Schild mit der Aufschrift "WC", welches Richtung Watzmannfrau zeigte. Nach langer Pause machten wir uns dann in Richtung Watzmannhaus auf den Weg. Der Hunger und die Lust auf etwas Kühles zu trinken trieben uns weiter.
Ebene Wegstrecke bis hier: etwa 3 Meter bei der Mitterkaseralm. Weiter ging es in Serpentinen in Richtung Watzmannhaus. Der Weg war etwas Steil, aber gut begehbar. Nach etwa 8 Stunden (Wir machten viele trink und Erholungspausen) waren wir am Watzmannhaus angekommen. Nach einer kleinen Stärkung buchten wir unsere Schlafgelegenheit und verbrachten die Zeit bis zum Abendessen bei herrlichem Wetter vor der Hütte, tranken Kaffee und sahen bei Dreharbeiten eines Films zu.
Das Bettenlager im Watzmannhaus war eng und der Schlaf schwierig. Früh machten wir uns auf den Weg zum Frühstück, denn wir rechneten da noch mit Regen am Nachmittag, den wir nicht auf der Südspitze erleben wollten.
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Tourenbeschreibung Teil2:
| Auf schroffigem Untergrund ging es dann langsam leicht Bergauf. Langsam und den Sonnenaufgang genießend gingen wir den Weg zum Gipfel des Hochecks. Die Wolken, die den Gipfel am Morgen noch in Nebel gehüllt hatten, wurden von der Sonne erfolgreich bekämpft, so dass wir ab dem gesicherten Steilaufschwung die Sicht auf den Gipfel hatten. Westlich der Gratlinie ging es dann über Schrofen und Geröll hinauf zum Gipfel. Das viele Wasser im Rucksack war leider noch nicht sehr viel leichter geworden, als wir nach unserer Pause auf dem Hocheck uns auf den Weg zur Mittelspitze machten.
Der Weg klebte förmlich am Grat und es war wunderschön. Gesicherte Kletterstellen mit Schwierigkeit I bis II forderten uns dazu auch körperlich etwas heraus. Der Weg war hervorragend markiert, so dass wir etwas mehr erschöpft, aber glücklich die Mittelspitze erreichten. Mir wurde bei diesem Teilstück auch bewusst, warum viele Bergsteiger am Hocheck wieder umkehrten. Die Gratwanderung ist wunderschön, aber für Menschen, die nicht trittsicher sind, ist dieser Weg mit Sicherheit eine große Herausforderung. Links und rechts des Weges geht es halt mal sehr steil und sehr weit Bergab. Obwohl die meisten Stellen gesichert sind kann man doch manchmal ein etwas mulmiges Gefühl bekommen. Die Mittelspitze ist ein eher kleiner Gipfel, aber man hat Ihn erst erreicht, wenn man über die Markierung "letzter Meter" hinaus geklettert ist und wirklich auf der Spitze steht. Für uns war der Gipfel der Stein der Entscheidung. Wir wollten hier umdrehen, wenn es entweder schlechtes Wetter gäbe, oder wir körperlich nicht mehr fit genug gewesen wären. Tja, das Wetter war super (etwa 20°) und Fit waren wir auch noch. Nach einer Genusspause mit Zigarre ging es dann auch auf den Weg zur Südspitze. Und wieder sollte mir klar werden, warum viele bei der Mittelspitze umdrehten.
Der letzte Teil des "Aufstiegs" begann mit einem Abstieg. Anstrengend mit viel Kletterei in Schwierigkeiten I und II. Die Anzahl der Sicherungen nahm nicht nur subjektiv ab. Stellen, die zwischen Hocheck und Mittelspitze noch mit Drahtseil gesichert waren, waren hier nicht mehr gesichert. Auch die "Gehpassagen" setzten Trittsicherheit voraus, da der abschüssige Weg mit Schotter und Schrofen gespickt war. Nach etwas über einer Stunde bergab Kletterei ging es dann langsam auch wieder berauf. Dieser Gratweg ist einer der schönsten, die ich bisher begangen habe. An Einer Stelle steht man über dem Abgrund der Ostwand auf einem Felsen, der gerade mal 50 cm breit ist. Links geht es etwa 600 Meter senkrecht bergab und auf der linken Seite sieht es fast genauso aus. Die Stelle ist zwar mit einem Stahlseil gesichert, aber dieses hängt etwa auf Kniehöhe. Mit schwerem Rucksack ist es nicht ratsam da nach dem Seil zu greifen....
Auf der Südspitze begegneten wir dann einem Bergführer samt Kletterdamen im Gepäck. Das Wetter sollte halten erfuhren wir und bekamen obendrein noch einen Schnaps, und noch einen. Wir kochten unseren Gipfeltee, genossen die Gespräche mit den Kletterern und den Bergsteigern und waren sicher das schwierigste hinter uns zu haben.
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Tourenbeschreibung Teil3:
| Der Abstieg führte uns nochmals ein Stück am Grat entlang bis er in der zweiten Gratscharte dann in den Abstieg führte. Dieser Abstieg hatte es in sich. Unser Wasservorräte gingen langsam aus, und die Überschreitung saß uns in den Knochen. Bald merkten wir, das es kein einfacher Abstieg werden würde. Schotterfelder bergab, wieder und wieder Kletterstellen. Steil ohne Ende. 1500 Höhenmeter bis zur Hütte auf diesem Weg? Das gibt sich schon, der wird noch flacher – dacht ich mir. Aber Pustekuchen, der Weg blieb Steil und Schwer. Erst unten im Wimbachgries wurde es etwas Flacher.
Hut ab, diesen Abstieg hatte ich, hatten wir etwas unterschätzt. Die Wasserstelle kam uns gelegen, da wir schon nach etwa 200 Höhenmetern kein Wasser mehr hatten und doch sehr schwitzen mussten. Ach ja: Ebener Weg bis zur Grasmulde mit Wasserstelle: etwa 10 Meter. Dort gab es nochmals 15 Meter Ebene. Ein Genuss! Nach der Grasmulde ging es gleich wieder weiter mit schwierigem Weg. Steil, und rutschig – die beste Kombination. Der Weg blieb bis zum Schluss schwierig. Die rutschigsten Stellen sind mit schweren Ketten gesichert, aber nach der Überschreitung hatten wir doch ein paar kleinere Probleme mit diesen Stellen. Um so erleichterter waren wir, als wir in der Klamm ankamen.
Zum Abschluss findet die Tour auch noch ein sehr schönes Ende. Ein Besuch in der kostenpflichtigen Wimbachklamm rundete die gesamte Tou ab.
Die Watzmann - Überschreitung ist für alle Alpinisten mit ausreichend Kondition und Erfahrung wärmstens zu empfehlen. Hocheck ist für Kinder ab 10 Jahren machbar, Mittelspitze ab 16 – Erfahrung vorausgesetzt. Südspitze und vor allem der Abstieg über das Wimbachgries sind körperlich sehr fordernd. Konzentrationsfähigkeit und absolute Trittsicherheit sind nötig.
Die Überschreitung ist nichts für Anfänger!
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Kommentare von Lesern:
| Verfasst am: 14.September 2008 |
| Verfasst von: Carin |
| Bewertet als: Sehr hilfreich |
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| Kommentar: |
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| Die Bilder in der Galerie sind ja Klasse. Die Kuh....
Viele Grüße, Carin |
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| Verfasst am: 10.January 2012 |
| Verfasst von: Yvonne |
| Bewertet als: Sehr hilfreich |
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| Kommentar: |
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| Danke für die tollen Eindrücke...super Homepage! Da freue ich mich umso mehr auf den Bergurlaub in diesem Sommer ;) |
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